Schönheitstipps aus Omas Schatzkästlein

100-Haarstriche morgens und abends
Durch das Bürsten der Haare mit einer geeigneten Bürste wird die Kopfhaut massiert und die Talgdrüsen in der Kopfhaut stoßen dadurch ihren Talg aus. Denn die Haut schützt sich selbst nach außen vor allem durch den Hydrolipidmantel, d.h. durcheine Mischung von Talg und Wasser. Während das Wasser aus den Schweißdrüsen stammt, kommt der Talg aus den Talgdrüsen.
Dieser körpereigene Haarpflegestoff ist die beste Regenerationskur für unsere Haare, weil es vom eigenen Körper für den eigenen Körper produziert wird und dadurch genau auf die jeweiligen Bedürfnisse des Haares abgestimmt ist. Da kommt keine Haarkur mit weder aus pflanzlichen Ölen noch aus aus tierischem Wollfett, z.B. Lanolin als Wollfett des Schafes. Einfach genial!
Durch tägliches Bürsten wird zudem die Kopfhaut massiert, die Durchblutung und damit die Bildung neuer Zellen in der Haarwurzel angeregt. Das unterstützt den ganz natürlichen Prozess der Hauterneuerung, bei dem sich die abgestorbenen Zellen von der verhornten Oberhaut lösen. Besonders effektiv ist das Bürsten morgens nach der Nacht und abends vor dem Schlafen gehen am besten kopfüber. Dabei wird der Staub des Tages heraus gebürstet und das Haar glänzt. Bei Pferden ist der durchblutungsfördernden Effekt des Striegelns bekannt: Das Fell glänzt. Unsere Großmütter wussten schon um den Wert dieses Schönheitsmittel von Mutter Natur und bürsteten ihr Haar 100 Mal. Warum sollten nicht auch wir dieses alte Wissen nutzen?

Zur Reinigung der Gesichtshaut am Morgen und am Abend empfehle ich frischen Quark. Er hinterlässt einen angenehmen Film auf der Haut. Sie wird durch den pH-Wert des Quarkes nicht nur sehr sanft gereinigt, sondern auch geschützt. Die menschliche Hautoberfläche hat einen sauren pH-Wert, der normalerweise etwa bei 5 liegt, aber auch bis 6 gehen kann. Sinn der Sache ist das Wachstum von Bakterien und anderen Mikroorganismen zu hemmen. Wird die Haut jedoch mit aggressiven Reinigern gewaschen, so bedeutet das eine Beschädigung des Säuremantels, d.h. der pH-Wert verschiebt sich nach oben und nähert sich dem alkalischen Bereich. Das schadet der Haut mehr als zu nützen, denn der natürliche PH-Wert wird angegriffen. Dadurch haben Mikroorganismen erst recht die Möglichkeit einzudringen und das Ergebnis ist eine vielfach gestresste Haut.

Manuela Schurk-Balles

Manuela Schurk-Balles

Mediatorin mit Schwerpunkt Wirtschaftsmediation sowie Paar- und Scheidungsmediation, Juristin mit Spezialgebiet Familienrecht, intensive Praxis ganzheitlicher Heilungsmethoden.

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